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Mittwoch, 4. November 2015

KULTUR: raum13 - Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste

Als wir am 24. Oktober bei der 16. Kölner Museumsnacht waren, haben wir uns getraut unsere Rheinseite zu verlassen und Mühlheim und Deutz zu erkunden. Der Ausflug hat sich gelohnt, denn so haben wir das Künstprojekt "raum13" kennengelernt.


Das frühere Verwaltungsgebäude mit anschließendem Fabrikgelände der Klöckner Humboldt Deutz AG (KHD - heute "Deutsch AG") ist Schauplatz genreübergreifender Kunst. Damals wurden hier einmal die ersten Otto-Motoren gefertigt, heute findet man hier wahnsinnig gute und aussagekräftige Kunst. Das verlassene und ausgeschlachtete Areal haben Anja Kolacek & Marc Leßle wieder zum Leben erweckt. Zur Zeit gibt es inmitten des Geländes eine Ausstellungen zur Geschichte der KHD, darüber hinaus finden hier auch Theaterstücke und Konzerte statt.

Von der KHD hat damals wohl niemand erwartet, dass irgendwann mal ein Künstlerkollektiv die Räumlichkeiten bezieht, sonst hätten sie nicht Unmengen an Akten unzensiert im Keller gelassen. Auch derartige Dokumente sind Teil der Ausstellung.

In diesem Jahr finden noch drei Führungen statt, bei denen raum13 ihre Arbeit vorstellen und die Geschichte rund um die KHD und dem verlassenen Gelände erzählen. Wer also mehr erfahren möchte, sollte der sollte unbedingt eine der kommenden Führungen "Schönheit der Vergänglichkeit" besuchen. Die Führungen finden am 08., 15. November und am 20. Dezember statt, immer um 15h und und kosten 10Euro.

Übrigens, das Projekt wurde jüngst vom Goethe-Institut auf die Liste der zehn wichtigsten Kulturprojekte in ehemaligen Industrieanlagen gesetzt.



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